Gastlehrende

  • Tina Künstner

    Tina Künstner

    Tina Künstner ist Meditationslehrerin des Buddha-Haus-Projektes, Yogalehrerin BDY/EYU, 57 Jahre, verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Sie hat aktive Meditationspraxis seit 1986 und war Schülerin von Ayya Khema. 2006–2009 nahm sie an einem dreijährigen Lehrgang „Buddha-Lehre, Theorie und Praxis“ bei Karen Kold-Wagner teil. 2013–2016 genoss sie eine Weiterbildung bei Marie Mannschatz für Metta-Meditation und ist Mitbegründerin des Buddha-Haus Stuttgart.

    Weitere Informationen unter  www.yoga-martina-kuenstner.de

  • Dr. Wilfried Reuter

    Dr. Wilfried Reuter

    Dr. Wilfried Reuter ist buddhistischer Lehrer und spiritueller Leiter der Zentren „Lotos -Vihara“ in Berlin, „Dharma-Chakra“ in Meißen, „Ananda Vihara“ in Augsburg. Seine wichtigste Lehrmeisterin wurde die deutsche buddhistische Nonne Ayya Khema, die sein Leben tiefgreifend veränderte. Bis heute fühlt er sich mit ihr tief verbunden.
    Weitere Lehrer waren der indische Heilige Ramana Maharshi und der tibetische Meister Tarab Tulku. Besonders wichtig ist Wilfried Reuter eine traditionsübergreifende Vermittlung der Buddha-Lehre, in der Sichtweisen des Theravada -Buddhismus genauso zur Geltung kommen wie solche aus dem Mahayana-Buddhismus. Zudem bringt er seine mehr als 35-jährige Erfahrung als Frauenarzt, Geburtshelfer, Sterbebegleiter und Notarzt in seine Lehrdarlegung ein.

  • Dorothea Wettengel

    Dorothea Wettengel

    Dorothea Wettengel leitet die Praxis für Seelenbegleitung in Bad Kissingen und ist ausgebildete Physio-, Bewegungs- und Körperpsychotherapeutin mit dem Europäischen Zertifikat für Psychotherapie (ECP). Sie arbeitet als Meditationslehrerin und ist weiterhin Schülerin der Ridhwan School (Almaas).

    Schon als Kind beschäftigten mich grundsätzliche Fragen nach dem Ursprung des Lebens, meinem „eigentlichen Zuhause“ oder warum wir Menschen einen Körper haben. In meiner Teenagerzeit begann ich nach der Trennung meiner Eltern spontan zu meditieren und fand unter Bäumen und im Kontakt mit freien Tieren einen tiefen Halt in der Natur.

    Weil ich mit meinen Händen arbeiten wollte, lernte ich zunächst Krankengymnastin und wurde durch meinen Einsatz in der Neurologie erneut mit existentiellen Fragen konfrontiert: „Wie lange ist Lebenserhaltung sinnvoll?“, „Welche Antwort habe ich auf die verstehbare Suizidalität meiner Patienten?“, „Von woher holen sich manche Menschen die fühlbare Kraft zum Weiterleben?“.

    Meine Neugier auf innere Fragen und Prozesse führte mich zu Ausbildungen in Körperpsychotherapie, Integrative Bewegungstherapie und Orgodynamik, eine dreijährige Reise durch alle Lebensphasen im Rahmen einer Großgruppe. Außerdem begegnete mir bereits als junge Frau meine buddhistische Lehrerin Ayya Khema, die mich später zum Lehren von Meditation autorisierte.

    In dieser Lebensphase war ich sehr idealistisch und kreativ. Mit meinem damaligen Mann, Dr. Joachim Galuska, verwirklichte ich in Bad Kissingen die Vision einer eigenen psychosomatischen Klinik, in der wir Körperarbeit, Psychotherapie, soziale Gemeinschaft und Spiritualität integrierten. Meine Aufgabe bestand in den ersten Jahren v.a. in der Bewegungstherapie für Patienten mit schweren Traumatisierungen, Borderline-Syndromen oder Psychosen. Im Jahr 2003 erhielt ich das Europäische Zertifikat für Psychotherapie (ECP).

    Andere Herausforderungen stellten mir unsere beiden Kinder, die alle „unaufgeräumten Lebensthemen“, Zweifel und Ambivalenzen neu belebten, mir aber auch die unmittelbare Schönheit und den Wert des Lebens spiegeln.

    Später leitete ich als Führungskraft in den Kliniken den gesamten kreativtherapeutischen Bereich, supervidierte Therapien und arbeitete neue Kollegen in unsere Unternehmens- und Führungskräfte-Kultur ein. Als Therapeutin war ich verantwortlich für das Konzept spiritueller Krisenbehandlungen, leitete Gruppen zu diesen Themen und hielt Vorträge über Meditation.

    Ab 2000 begann ich meinen Arbeitsschwerpunkt in die Personalentwicklung zu verlagern und mich intensiv mit Management auseinander zu setzen, um einen Gesamtüberblick über unser Unternehmen zu gewinnen und mit meinem Mann gemeinsam die Weiterentwicklung gestalten zu können. In diesen Jahren habe ich mich viel mit den Fragen, Konflikten und dem Gesundheitsmanagement von Führungskräften beschäftigt. Dabei habe ich viel Mitgefühl, Humor, Gelassenheit und Leidenschaft für Konfrontationen gewonnen.

    Im neuen Jahrtausend änderte ich auch meine spirituelle Ausrichtung von der Suche nach einem letzten Ziel in eine fortwährende lebensbegleitende Forschungsreise im eigenen Bewusstsein. Ich genieße meine Schülerinnen-Freiheit in der internationalen von Almaas inspirierten Ridhwan-School.

    Weitere Informationen unter  www.dorothea-wettengel.de